Kaltschaummatratzen Test – Erholsam durch die Nacht

Galten noch vor ein paar Jahren die Federkernmatratzen als die beliebteste Matratzenart überhaupt, wurden diese mittlerweile von den sogenannten Kaltschaummatratzen eingeholt. Diese haben den Vorteil, dass sie sich sowohl an den Körper als auch an den Lattenrost optimal anpassen und so für ein tolles Liegegefühl sorgen. Besonders bei Rückenproblemen eignet sich diese Art der Matratze hervorragend. Immerhin verbringt der Mensch ungefähr ein Drittel seines Lebens im Bett; der Kauf einer Matratze sollte also gut überlegt sein. Spätestens wenn Sie jeden Morgen verkatert und verspannt aufwachen oder gar starke Rückenschmerzen haben, sollten Sie über den Kauf einer neuen Matratze nachdenken.

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Vorteile einer Kaltschaummatratze

Hochwertige Kaltschaummatratzen verfügen über drei bis sieben verschiedene Zonen, welche den Körper optimal im Schlaf unterstützen. Vor allem im Lendenwirbelbereich ist eine gute Polsterung wichtig, damit dieser Bereich optimal gestützt wird. badenia-03890460159-orthopaedische-kaltschaummatratze-traumnacht-90-x-200-cm-haertegrad-h3.jpgDie sehr hohe Punktelastizität der Kaltschaummatratzen sorgt dafür, dass Schulter und Hüfte gut in das Polster einsinken, während leichte Körperregionen optimal gestützt werden.

Kaltschaummatratzen verfügen über eine sehr gute Wärmeisolation. Für Personen, die in der Nacht sehr viel schwitzen, sind diese daher nur bedingt geeignet.
Ein weiterer Vorteil von Kaltschaummatratzen ist, dass diese absolut geräuschfrei sind. Wenn zwei Personen sich ein Bett teilen und einer der Partner besonders unruhig schläft, wird dies mit einer Kaltschaummatratze kaum stören.

Kaltschaummatratzen sind weiterhin besonders leicht, was ein regelmäßiges Wenden der Matratze deutlich vereinfacht. Durch das geringe Gewicht kann diese Matratze auch besonders leicht transportiert und bei Bedarf sogar zusammengerollt oder gefaltet werden.

Nachteile hingegen hat die Kaltschaummatratze kaum. Lediglich ein leicht chemischer Geruch in der Anfangszeit könnte störend wirken. Durch regelmäßiges Lüften verschwindet dieser jedoch bald wieder. Die Kaltschaummatratzen speichert Wärme perfekt; für Menschen, die stark schwitzen, ist sie daher eher nicht geeignet. bettcomfort-03888400159-kaltschaummatratze-irisette-vitaflex-flextube-h3-90-x-200-cm.jpgEin weiterer Nachteil der Kaltschaummatratze ist, dass sie sich ab 400 Grad Celsius sehr schnell entzünden kann. Empfehlenswert ist es daher, sich für einen schwer entflammbaren Bezug zu entscheiden.

Den richtigen Matratzentyp finden

Die für sich passende Matratze zu finden, ist gar nicht so einfach, denn man muss einige Dinge beachten. Vor allem der eigene Körperbau spielt eine entscheidende Rolle beim Kauf einer geeigneten Matratze. Hier werden vier verschiedene Körperbauten unterschieden: Der H-Typ beispielsweise hat eine große und recht kräftige Figur mit meist deutlich sichtbarem Bauchansatz, während der E-Typ eine eher schlanke Figur mit breiten Schultern und keinem Bauchansatz hat. Bei den Damen werden der I- und der A-Typ unterschieden; Letztgenannter zeichnet sich durch kräftige Oberschenkel, aber eher schmale Schultern aus. Der I-Typ hingegen ist sehr schlank mit schmalen Schultern und einem schmalen Becken.

Nicht zuletzt entscheidet die jeweilige Schlafposition über den Kauf der Matratze. badenia-bettcomfort-03-880-540-143-matratzenauflage-senso-mit-noppenstruktur-ca-140-x-200-cm-weiss.jpgWer beispielsweise auf dem Rücken schläft, benötigt eine andere Matratze als reine Bauchschläfer. Seitenschläfer sollten besonders darauf achten, dass der Schulterbereich besonders gestaltet ist. Diese sollte bestmöglich in die Matratze einsinken, denn so ist die Wirbelsäule gut gestützt.

Wichtige Kaufkriterien

Das wichtigste Kaufkriterium beim Kauf einer Kaltschaummatratze ist sicher der Härtegrad; dieser sollte optimal auf seinen Benutzer abgestimmt sein. Grundsätzlich unterscheidet man die Härtegrade 1 bis 3, dei jeweils auf ein bestimmtes Körpergewicht zugeschnitten sind. Eine Person, die 60 Kilogramm wiegt, benötigt daher eine andere Matratze als jemand, der 120 Kilogramm auf die Waage bringt. Nicht nur das Körpergewicht, auch die Statur spielt beim Matratzenkauf eine wichtige Rolle. Eine gute Matratze sollte mindestens 20 Zentimeter länger als die Körpergröße ihres Benutzers sein. Achten sollte man weiterhin auf das Raumgewicht der Matratze; dieses reicht vom Raumgewicht 20 bis zu 75. dibapur-q-deluxe-9-zonen-90_x_200_cm-orthopaedische-kaltschaummatratze.jpgMatratzen mit einem Raumgewicht von 75 können zehn Jahre und länger halten; bei einem Raumgewicht von 20 ist die Matratze hingegen meist bereits nach ein bis zwei Jahren durchgelegen. Dieses Raumgewicht kann man übrigens ganz einfach selbst bestimmen: Zunächst wiegt man die Matratze und notiert sich diese Zahl. Dann bestimmt man das Volumen mit der Formel Länge mal Breite mal Höhe. Wichtig ist es, dass man hier Meter- statt Zentimeterangaben benutzt. Nun teilt man das Gewicht der Matratze einfach durch das Volumen und erhält das Raumgewicht.

Die Höhe einer guten Kaltschaummatratze sollte zwischen 20 und 24 Zentimeter betragen. Die meisten Kaltschaummatratzen verfügen über abnehmbare Bezüge, die man getrost in der Maschine waschen kann. Auf dieses Kriterium sollte man beim Kauf unbedingt achten, da dies eine optimale Hygiene gewährleistet.

Bekannte Hersteller von Kaltschaummatratzen

Schlaraffia ist ein Hersteller von Kaltschaummatratzen, der für seine hohe Qualität bekannt ist. badenia-03890460143-orthopaedische-kaltschaummatratze-traumnacht-140-x-200-cm-haertegrad-h3.jpgRecht umfangreich ist das Sortiment dieses Herstellers – hier hat der Kunde die Wahlmöglichkeit zwischen den Ausführungen Basic, Plus, Goldline, Geltex und Gigant. Den perfekten Einstieg bietet die Produktlinie Basis, welche auch für den kleinen Geldbeutel gut geeignet ist. Alle Modelle verfügen über sieben Liegezonen und teilweise sogar über eine Schulterkomfortzone. Ein beliebter deutscher Hersteller ist zudem Badenia Irisette; in diversen Tests erlangten die recht preisgünstigen Matratzen dieses Herstellers stets gute bis sehr gute Ergebnisse.

Auf was sollte man im Alltag achten?

Damit man möglichst lange Freude an seiner Kaltschaummatratze hat, sollte diese ungefähr alle ein bis zwei Monate gewendet werden. Wichtig ist es zudem, für eine regelmäßige Belüftung zu sorgen. Die meisten Kaltschaummatratzen verfügen über einen Bezug, den man bei Bedarf in der Maschine waschen kann. Ist dies nicht der Fall, bietet es sich an, die Matratze möglichst häufig am offenen Fenster auslüften zu lassen. gigapur-24390-g18-7z-7-zonen-kaltschaummatratze-klimaband-haertegrad-3-180-x-200-cm.jpgSo werden auch gleich die Milben vertrieben, die sich nur allzu wohl in einem warmen Bett fühlen. Bis zu 1,5 Millionen Milben können in einem Bett vorhanden sein! Zwar sind diese Tiere nicht gefährlich, doch kann deren Kot bei einigen Menschen Allergien auslösen. Nicht zuletzt sorgt ein optimales Raumklima dafür, dass man lange Freude an seiner Matratze hat. Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent wären ideal. Hält man sich an diese wenigen Pflegehinweise, kann eine Kaltschaummatratze sieben bis zehn Jahre halten.

Vergleich Kaltschaummatratzen mit Federkern- und Latexmatratzen

Kaltschaummatratzen bestehen – wie es ihr Name bereits verrät – im Inneren aus dem sogenannten Kaltschaum. Dieser wird durch die Aufschäumung von Polyurethan hergestellt. Da die Aushärtung der Materialien bei verhältnismäßig kühlen Temperaturen erfolgt, nennt man diese Art der Matratzen auch Kaltschaummatratzen. Die ungleichmäßig strukturierten Poren der Kaltschaummatratze sorgen dafür, dass diese auf Dauer sehr elastisch ist und zudem über eine perfekte Druckverteilung verfügt. gigapur-25069-visco-luxus-klappmatratze-fuer-erwachsene.jpgDa die Kaltschaummatratzen keine stabilisierenden Elemente in ihrem Inneren besitzen, sollte man unbedingt einen Lattenrost unter diese Art der Matratze legen. Im Gegensatz zu Kaltschaummatratzen besitzen Federkernmatratzen einen Stahlfederkern im Inneren, welcher für Stabilität sorgt. Latexmatratzen hingegen werden aus Natur- oder synthetisch hergestelltem Latex hergestellt. Bei hochwertigen Latexmatratzen kann der Anteil an Naturlatex bis zu 100 Prozent betragen. Im Verhältnis zu Kaltschaummatratzen sind Latexmatratzen hingegen deutlich weniger atmungsaktiv und noch dazu recht schwer.

Fazit

Schier unerschöpflich scheint das Angebot an Kaltschaummatratzen im Handel; da verliert man leicht den Überblick. Wenn man jedoch genau weiß, auf welche Kriterien man beim Kauf achten muss, wird der Kauf der Matratze sicher leichter fallen. Eine Kaltschaummatratze gibt es bereits für wenige hundert Euro; natürlich kann man – insbesondere für Spezialanfertigungen – auch gut und gerne einige tausend Euro ausgeben. badenia-03890460134-orthopaedische-kaltschaummatratze-traumnacht-120-x-200-cm-haertegrad-h3.jpgZwangsläufig sind jedoch nicht unbedingt die teuren Markenprodukte auch qualitativ hochwertiger: Stiftung Warentest hat herausgefunden, dass eine Matratze für 300 Euro besser sein kann als ihre Konkurrenten für über 1.000 Euro.

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